+ + + + Die Entwicklungsbegleiter-in [Impulsfragmente zur Ich-Inhärenz in die Akashachronik (Soziale Plastik) für das Ich der poetologischen Evidenz] + + + +
Buddhisten vergleichen nicht! (mit Haiku)

(1136) +++ Gleichheit (I) +++  Mensch, erkenne Dich selbst, erst dann wirst Du ahnen, welche Aufgabe Dir Dein Urbild aus dem Äther mitgegeben hat! Du hast nur wegen der Kunst den Erdenweg aufgesucht! Alles, restlos alles an Dir ist eine Ableitung, eine Umstülpung, eine Analogie dieser neuen Wirklichkeit, die Du erschaffen sollst! He, Mensch, ist das denn kein Befreiungsschlag, keine frohe Botschaft, keine Aufforderung zum absoluten Nein-Sagen, zum Nicht-Ich, zum permanenten Nicht-Ich, zu geglückten Leerheit, zu der Vorurteilslosigkeit, zu der Ideologie-Abstinenz, zum Widerstand? Erst wenn das dionysische Chaos transzendental sichtbar wird, erst dann bist Du gerettet und kannst Dein eigenes Wesen zu Dir heraufholen, indem Du Dich zu diesem herabbegibst. Weil Du derart einzigartig bist, gibt es weder eine heteronome Instanz, die Dich beurteilen kann, noch Eigenschaften, die vergleichbar mit denen der anderer Menschen wären. Es gibt einfach keine Kriterien, wonach Du einsortierst werden könnest. Deine opake Individualität, die Einheit von Wesen und Idee, ist sogar vor Dir selbst verschlossen! Die Eigenschaften von verdinglichten Weltphänomenen, die zwar zur gleichen Gattung gehören, können nur in einer modellhaften Form ideologisch miteinander gleichgemacht werden. Tatsächlich aber sind deren Merkmale nur Auswüchse des jeweiligen Wesens, ob kollektiv oder individuell gedacht, und deshalb nur absolut eben zu diesem miteinander vergleichbar. Hyletische Kollektivwesen bringen wesenlose Cyborgs und eidetische wesenhafte Menschen hervor. Der Aberglaube an die Ethnie oder an die Gesellschaft den Einheitsmenschen und der Glaube an den Logos die totalexistierende Individualität. Jeder gotteslästerliche Kollektivzwang, der auf diese gesetzmäßigen Zusammenhänge einwirkt, zerstört das Allgemeine im Besonderen des Menschen, das transzendente Symbol aus der Akashachronik, macht es entweder zu einer bildlichen Darstellung eines abstrakten Sachverhaltes (Allegorie) oder einer offenbarungsreligiösen Vorstellung. Diese Gleichschaltung der Bürger-innen über die politische Form, heraus aus dem abstrakten Denken der Sozialfaschisten allgemein setzend, verstößt auch gegen die Prinzipien des ganzheitlichen Kommunismus, der auch die Gleichheit aller Menschen zusammen mit der Freiheit und der Brüderlichkeit anstrebt. Weil das Sein nach Marx das Bewußtsein bestimmt, das Wesen das Wissen um unsere Vorstellungen, kann die Forderung nach Gleichheit nur eine nach menschenwürdiger Behandlung durch die Mächtigen, nach dem Primat der Kunst sein. In dieser wird der einzelne Mensch eine Ganzheit, in dem er in seiner einzigartigen Persönlichkeit wahrgenommen wird und alle Bedingungen, die diesen Prozess stören, umgestaltet werden. (wird fortgesetzt)

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