+ + + + Die Entwicklungsbegleiter-in [Impulsfragmente zur Ich-Inhärenz in die Akashachronik (Soziale Plastik) für das Ich der poetologischen Evidenz] + + + +
Das verrottete Auslaufmodell der parlamentarischen Demokratie

(1082) +++ Sozialfaschismus (XIV) +++ Der Journalist, Publizist und Unternehmensberater Wolfgang Koschnik weist auf genau den Sachverhalt hin, der von der GAIA seit Jahren thematisiert wird: der Untergang des Westlichen Wertesystems und ihres nicht mehr zu rettenden Herrschaftsmodells. Nachzulesen ist ist die Aussage in seinem Buch aus dem Jahr 1917 mit dem Titel “Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr”. Diese sei zu einer Oligarchie verkommen, die den Reichtum der Reichen vermehre und die Zahl der Armen ständig vergrößere. In der Neuen Mythologie von “Sonne und Erde” findet dieser Umstand schon seit längerer Zeit seinen Ausdruck in der kunstrevolutionären Anti-Politik der KPD (Maoisten) und in der polisreligiösen Einheitspartei der Goetheanisten. Auch ein Appell der Politikwissenschaftler Christopher Achen von der Princeton Universität und Larry M. Bartels von der Vanderbilt Universität zur Wiederherstellung einer ökonomischen und sozialen Gleichheit in der Gesellschaft würde nach ihm ungehört verhallen. 1) Es müsse wohl eine andere Demokratie her. “Sonne und Erde” ruft zur Gründung von Wachsamkeitskomitees auf, aus denen dann im Zusammenhang mit einer moralischen Evolution über die Neue Mythologie eine Radikaldemokratie nach dem Muster der attischen Polis entsteht. Klar ist für viele Politen, das Wahlen keine entscheidenden Veränderungen mehr bewirken können und das nur noch eine Herrschaftspraxis von oben nach unten vollzogen wird, die dem Volk schadet und den sozial relevanten Klassen nützt. Eine unaufhaltsame “selbstzerstörerische Eigendynamik” nehme immer mehr an Fahrt auf. Er spricht sogar von einem wiederaufleben des Faschismus, aber dieser gehe nicht von den “Rechten” aus, sondern von den Machthaber-innen. Der “veritable Rechtsruck” sei in deren Einrichtungen selbst eingezogen, weil eine “Refaschisierung aller politischen Bereiche” stattgefunden habe. Weil das Gemeinwohl von den dazu vom Volk beauftragten nicht mehr auf deren Agenda steht und dieses von jenen erneut als eine Horde von Untertanen, man denke nur an das “betreute Denken”, wahrgenommen wird, hat sich der ehemalige Souverän wieder daran erinnert, daß nur die “freien und gleichberechtigten Bürger” die “legitimen Inhaber der staatlichen Ordnungsmacht und Herrschaftsbefugnis” sei. (wird fortgesetzt)

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1) Nachzulesen auf der Webpräsenz von Sputnik News unter https://sptnkne.ws/gUn2.

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